Kürzlich fand auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz, Frank Schwabe, eine Diskussionsveranstaltung der SPD zum Thema „Krieg und Frieden – Deutschlands Außenpolitik“ in der entweihten Petri-Kirche in Castrop-Rauxel statt, an dem der IfKom-Bundesvorsitzende teilnahm. Grundlage dieser Veranstaltung war die Konfliktlage im Nahen Osten, Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie andere geopolitische Spannungen, die in der Gänze die internationale Ordnung vor intensiven Herausforderungen stellen.
Adis Ahmetovic, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, gab vor der Diskussionsrunde einen Überblick, wie zurzeit die außenpolitische Rolle Deutschlands in einer wandelnden Weltordnung ist. Dabei sprach er auch den digitalen Einfluss der USA an Neben Ahmetovic und Staatssekretär Schwabe nahmen Dorothea Lüke (Amnesty) und Dr. Liana Fix (Historikerin und Politikwissenschaftlerin) an diesem Informationsaustausch teil. Die Moderation übernahm Luis Zilm. In der anschließenden Fragerunde mit dem Publikum wies der IfKom-Bundesvorsitzende darauf hin, Krieg und Frieden sind auch im Kontext der Künstlichen Intelligenz zu sehen. Dies bedeutet, wir benötigen eine globale Einhaltung von ethischen KI-Grundsätzen im Sinne einer freiheitlichen Weltgemeinschaft. Ethische KI-Grundsätze müssen Werte wie Selbstbestimmung, Gerechtigkeit, Naturbewahrung und Schutz der Privatheit beinhalten und weltweit dem Frieden dienen. Dies ist bei den zurzeit herrschenden Kriegen eine gewaltige Herausforderung – auch für die Außenpolitik der Bundesregierung. Die Nutzung moderner digitaler Technologien muss zum Wohle der Menschheit gewährleistet sein
